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15./ 16. Mai 2016 (Pfingsten) HandArt Festival

 


HandArt Festival Illumination 2013

Presse

Weil nichts ist, wie es scheint

Von Ulrike Schäfer

KUNSTAKTION Hand-Art-Festival illuminiert Alsheimer Schloss / Licht- und Klanginstallationen gewähren neue Aussichten auf Altbekanntes

ALSHEIM - Trotz regnerischen Wetters konnten die Besucherinnen und Besucher des HandArt-Festivals im Alsheimer Schloss am zweiten November-Wochenende den Einbruch der Dunkelheit kaum abwarten. Denn für den Abend war die Illumination „Nichts ist, wie es scheint“ angekündigt, ein Ereignis, wie man es bisher in der Region noch nicht gesehen hat.

Essentielle Erfahrungen

Illuminaton bedeutete in diesem Fall kein Stadtdesign, kein romantisches Anleuchten von Gebäuden, Plastiken und alten Bäumen mit farbigem Licht, sondern die Ermöglichung essentieller Erfahrungen über die Sinne. „Wir haben die Illumination als ein Mysterienspiel in der weitesten Bedeutung des Begriffs angelegt“, sagt „Schlossherr“ Jürgen Richtmann, der mit der Künstlerin Renate Schwarz-Kraft das Event erdacht und geplant hat. „Unsere Idee war, die Besucher beim Gang durch verschiedenartigste Licht- und Klanginstallationen mit intensiven Eindrücken zu konfrontieren, um scheinbar Selbstverständliches zu relativieren und neue Dimensionen zu erschließen. Dabei wurden die Menschen oft einbezogen und selbst zu Akteuren.“

Schon beim Betreten des Gartens erlebten sie einen Gang durchs Feuer, der manche Assoziation ausgelöst haben dürfte. Möglich wurde dies durch die effektvolle Projektion eines Flammenteppichs. An anderen Stationen konnte die wärmende, anregende Kraft eines echten Feuers empfunden werden. Tropfendes, rinnendes, rauschendes, brausendes Wasser war in der riesigen Tonamphore zu hören, Licht- und Schattenspiele bannten die Besucher vor einer beleuchteten Projektionswand mit Drahtgesichtern von Renate Schwarz-Kraft, die sich im sanften Luftzug bewegten und immer neue Züge offenbarten. Dazu rezitierte der englische Schauspieler David Thomas Rilkes Gedicht „Gesichter“.

Zwischen den vier Säulen des Schlossgartens, die die Himmelsrichtungen markieren, erinnerte ein leuchtender Sekundenzeiger daran, dass die Zeit unaufhaltsam verrinnt und jede Sekunde entscheidend ist.

Kunst als Selbstzweck ist nicht Jürgen Richtmanns Ding, er will mit seinen Installationen etwas bewusst machen. Das müsse nicht unbedingt im spirituellen Bereich sein, räumt er ein, es sei auch eine kritische Annäherung ans allgemeine Zeitgeschehen denkbar. „Auf jeden Fall will ich Menschen berühren“, bringt er seine Motivation auf den Punkt.

Weitere Projekte in Planung

Licht, Klang, Nebel sind dabei nur Mittel zum künstlerischen Zweck, in einer langen Vorbereitungsphase aufwändig erarbeitet und dann gemeinsam mit den Ton- und Lichttechnikern von Euronic Schofer in Alsheim umgesetzt. „Wir mussten sehr viel experimentieren und testen. Wir haben viel gelernt und werden beim nächsten Mal manches anders machen, erzählt Richtmann.


Link zum Pressetext Wormser Zeitung

IMPRESSIONEN

 

Mit dem Hand-Art-Festival unter dem Motto „November Illumination“ möchten wir ein Fest mit handgefertigten Produkten aus den unterschiedlichsten Sparten des Kunsthandwerkes und der Kunst präsentieren. Es werden Bücher, Bilder und Holzschnitte, auserlesene Goldschmiede-, Perlen-  und Schmuckuni-kate, Kleidung aus Walkprodukten, handgefertigte Seifen und Steinfiguren, Keramik- und Töpfereiutensilien sowie Wurzelholzkugeln, Drexelkunstobjete und vieles mehr zu bewundern sein. Darüber hinaus gibt es Kinderbelustigung, Livemusik und am Samstag Nachmittag eine Dichterlesung. Buchautor Joachim Schaab aus Alzey wird lyrische Kostbarkeiten aus seinen zahlreichen Venedigkompositionen vortragen und auch sein neuestes Werk „Poetica – Venedig und anderswo“ vorstellen.

 

Für kulinarische Genüsse wie z. B. verfeinerte Fischspezialitäten, u. a. aus Bu-chenholzrauch, vorweihnachtliche Leckereien wie selbst gefertigte Schokoladen, Gebäck sowie ausgefallenen Teesorten und Säfte,  wird selbstverständlich aus-reichend gesorgt sein.

 

Das gesamte Anwesen soll an diesem Wochenende durch den Zauber der Illuminationen ins jahreszeitlich entsprechende Licht gerückt und die Besucher in eine andere Welt versetzt werden. Ein Funkeln zwischen Herbst und Winter.

 

 

ARCHIV: VERANSTALTUNGEN

25.11.2011
Pans versunkenes Paradies
Moritz Stoepel, Mathias Frey (Piano), Christopher Herrmann (Cello)

Moritz Stoepel

Foto: Veronika Sergl-Vahlenkamp


PANS VERSUNKENES PARADIES – eine literarisch-musikalische Reise mit dem Hirtengott Pan nach Arkadien“
von Moritz Stoepel (Schauspieler), Matthias Frey (Pianist/ Komponist) und Christopher Herrmann (Cello)

PAN, der freche „ungöttliche“, geheimnisvolle und lüsterne Naturgott zählte zu den beliebtesten Göttergestalten des klassischen Altertums.
Alle Geheimnisse der Natur offenbarten sich ihm, er ist Wächter der Natur, mit ihr in Einheit verbunden. Er ist Fruchtbarkeit und Tod, Glück und Leid. Daher war in seinem Gefolge auch das Grausen, der Schreck, das Dämonische – jene Nachtseite des Naturlebens.
Als das Christentum die Götterwelt der Antike verdrängte, versank auch das Wissen um die Reiche Pans und so ging ein tiefes Verstehen der Natur und die Sehnsucht nach ihr und ihren Wesen verloren.

Der Schauspieler Moritz Stoepel und die Weltmusiker Matthias Frey und Christopher Herrmann tauchen an der Seite Pans in diese geheimnisvollen Welten ein und entdecken auf Ihrer gemeinsamen Reise „fabelhafte“ Geschichten, Mythologien, Gedichte und Aphorismen von Dichterinnen und Dichtern, die in Ihren poetischen Werken die Schönheit und Gefährdung, das Blühen und Vergehen, die Sinnlichkeit der Naturphänomene beschreiben, besingen und auch kritisch betrachten.
Literarische Wegbegleiter auf diesem poetischen Wort- und Klangabenteuer sind Hermann Hesse, Heinrich Heine, Friedrich Hölderlin, Manfred Kyber, Gioconda Belli, Else Lasker-Schüler, Ovid, Oscar Wilde, Jacques Prévert…. u.v.a.
Arkadien, Heimat des Pans, in der Antike ein Hirtenland, welches in der Dichtersprache zum Land der Seligkeit und des Glücks idealisiert wurde – ein Ort der Sehnsucht – wird hier wiedererweckt als Kontinuum intensiv erlebter Momente im Zusammenspiel der Künste, in der Symbiose von Wort und Klang.

www.moritzstoepel.de
www.matthias-frey.com
www.cellistopher.de








 

12.11.2011
Gernot Blume & Julie Spencer - Rilkeprojekt

Blume und Spencer

Literaturprojekt: “Der gebrochene Engel” – neue Lieder zu Gedichten von Rainer Maria Rilke

 

Am Samstag, den 12.11.11 findet um 20:00 Uhr auf Schloss Alsheim ein Konzert mit neuen Liedern zu Gedichten des bedeutenden deutschen Lyrikers Rainer Maria Rilke, statt, vertont von dem international arbeitenden Komponisten Gernot Blume aus Bingen am Rhein.

Im Zentrum der Dichtung von Rainer Maria Rilke (1875-1926) steht die Erfahrung tiefer Gegensätze – jener von Mensch und Gott, Geist und Materie, Diesseits und Jenseits. Diese Widersprüche und Kontraste fasst der Komponist dieses Programms, Gernot Blume, unter dem Leitmotiv “Der gebrochene Engel” zusammen – als Bild eines himmlischen Wesens mit allzu irdischer Gebundenheit. Rilke repräsentiert einen entscheidenden Weltenwechsel, der unsere Gegenwart in allen Bereichen nachhaltig mitgeprägt hat: den Umbruch in das zwanzigste Jahrhundert, einer Zeit, die von Industrialisierung, Technologie, neuen wissenschaftlichen Errungenschaften, Kriegen, Ideologienstreit, sowie gesellschaftlichen und kulturellen Umwälzungen gekennzeichnet war. Insofern kann Rilkes Dichtung auch helfen, uns selbst und unsere heutige Lebenswelt besser zu verstehen.

Zusammen mit seiner Frau, der amerikanischen Musikerin Julie Spencer führt Blume den Zuhörer auf eine Reise durch 18 Gedichte über die Freiheit der Seele, über den Verlust der Kindheit und der Selbstverständlichkeit des Paradieses, über den Wandel und die Vergänglichkeit der Welt, über Gottessehnsucht und die Abgründe menschlicher Einsamkeit, über das Glück der Musik, der Liebe und über die Hoffnung. Die beiden international erfahrenen Musiker verleihen diesen Texten einen neuen und ergreifenden künstlerischen Ausdruck. “Der gebrochene Engel” vermittelt Rilke und die Bedeutung seiner Lyrik auf packende und zugängliche Art.

http://www.spencer-blume.com/

 

Julia Belot
Kunstausstellung: Traumland

Julia Belot

„Meine Bilder sind keine Rätsel, sie sind wie Märchen oder Kinderträume. Sie visualisieren das, was uns in der Unerbittlichkeit des Alltags verloren geht, - den Zauber. Sie halten die Augenblicke fest, die wir nicht vergessen sollten, weil sie mit dem Geheimnis des Lebens zu tun haben.“ So charakterisiert die in Wiesbaden lebende Malerin Julia Belot ihre Arbeiten. Tatsächlich wird die allem Sein inhärente bunte Traumwelt durch ihre Bilder für uns erlebbar – oder, um es mit Rilke zu sagen:

... Träume, die in deinen Tiefen wallen, aus dem Dunkel lass sie alle los ...

Durch die Parallelität der beiden Veranstaltungen, “Der gebrochene Engel” und „Traumland“,  soll im Besucher eine sich gegenseitig verstärkende Wechselwirkung zwischen akustischer und optischer Darstellung spürbar gemacht werden. So mag es zur Berührung zweier individueller Traumwelten kommen: der Traumwelt eines Dichters und der einer Malerin, beide mit der einen großen Traumwelt der Menschheit verwurzelt. 

www.julia-belot.de

 



 

08.10.2011
Moritz Stoepel

Heinrich Heine: Ich habe gerochen alle Gerüche in dieser holden Erdenküche

Spielort: Zum alten Kelterhaus, Außerhalb 7, 67577 Alsheim, Zum alten Kelterhaus

ICH HABE GEROCHEN ALLE GERÜCHE IN DIESER HOLDEN ERDENKÜCHE

- Eine "Verführung" in Gedichten, Prosa, Briefen und Musik

In einer Art Lebensrückschau erzählt der Schauspieler Moritz Stoepel in der Figur Heinrich Heines scharfsinnig, zärtlich, heiter, bissig, melancholisch, verzaubernd, kritisch und verzweifelt über sein Leben, sein Lieben, seine Leidenschaft und sein Sterben.
Inspiriert von dem zerissenen Dichter einfühlsamerer Liebeslyrik und beißendem Spott, dem Reise- und Naturschriftsteller, dem politischen Journalisten und dem verbotenen Sänger im Exil verbindet und umrahmt Moritz Stoepel Heines Literatur mit eigenen Vertonungen und Klängen verschiedener Instrumente (Klavier, Gitarre, Akkordeon u.a.). Mit Texten aus dem lyrischen Werk, den Briefwechseln, den "Reisebildern", den "Geständnissen" und den "Memoiren" entsteht ein biographisches“ Seelenportrait”, das Heinrich Heine als jenen widerspiegelt, der er für viele Generationen war und ist, nämlich einer “der wenigen deutschen Dichter von europäischem Rang- wenn nicht sogar ein Weltpoet”.
Auswahl der Texte, Darstellung und Musik: Moritz Stoepel

Pressestimmen:

„ …Die Darstellung der Zerrissenheit und Zwiespältigkeit in Charakter und Werk des deutschen Dichters von europäischem Rang war der Schwerpunkt im Spiel des  begnadeten Mimen und Rezitators Stoepel in der Rolle als Heinrich Heine und diese Darstellung gelang überzeugend und mitreißend. Die chronologische Anordnung der Texte ermöglichte das ungemein hautnahe Erleben der Biographie Heines als faszinierende Selbstbiographie mit ergreifenden Einblicken in die komplizierte Psyche und den Wandel, etwa des Kämpfenden und Agitierenden zum Leidenden, des sensiblen Lyrikers zum karikierenden Satiriker. … Um diesen Wandel glaubhaft zu machen nutzte Moritz Stoepel die ganze Facette seines virtuosen Könnens. Ungemein vielseitig und nuancenreich war sein Mienenspiel … Sparsam aber äußerst wirkungsvoll war die Gestik, die häufigen Wechsel der verschiedenen Musikinstrumente … meisterlich, stets pointiert und akzentuiert war die Deklamation mit effektvollem Crescendieren und spannend machenden Zurücknahmen … Auch als Heinrich Heine hat Moritz Stoepel bei seinem dritten Gastspiel sein Gernsbacher Publikum auf bewundernswerte Weise in Bann gezogen.“
Badische Zeitung , April 2006

 „…einen Heinrich-Heine-Abend der ganz besonderen Art! … Moritz Stoepel umrahmt Heines Literatur mit eigenen Vertonungen und Klängen aus verschiedenen und zum Teil sehr unkonventionellen Instrumenten. Dabei schreckt Stoepel auch vor schrillen und bewusst dissonanten Tönen nicht zurück.
… erheiternde Fundstücke aus Stoepels umfangreicher Instrumenten-Schatzkiste bereichern die scharfsinnige, witzige, melancholische und immer wieder bezaubernde Lyrik des Dichters. Diesen spielt Moritz Stoepel nicht nur, nein er verkörpert ihn im wahrsten Sinne des Wortes. Er genießt, er schmachtet, er tobt, er leidet, er hadert… Stoepel zeichnet ein umfassendes Seelen-Portrait Heines. …“
Allgemeine Zeitung Mainz, Mai 2006

„…Die Reise ging zurück an den Anfang des 19. Jahrhunderts, und von dort tastete sich  der großartige Verwandlungs- und Ausdruckskünstler Stoepel  in 51 Stationen durch das Labyrinth der geistigen, seelischen, emotionalen und intellektuellen Entwicklungssprünge dieses Künstler-Lebens … um auf diesem Wege eine realitätsgerechte, äußerst facettenreiche Gestalt vor die Einbildungskraft des zuhörenden Zuschauers“ zu zaubern. „  …“ Mit unglaublicher Intensität und denkendem Herzen arbeitete sich der Schauspieler Moritz Stoepel in die jeweils von Heine selbst gewählten Rollen hinein und übernahm die von Heine entworfenen Masken. Gestik, Mimik und Körpersprache, der Einsatz der menschlichen Stimme als expressives Element neben mehreren Instrumenten (Klavier, E- Gitarre, Flöte, Akkordeon, Mundharmonika u.v.m.) und eigene Vertonungen von Heine-Texten leuchteten Glanz und Elend des inneren wie des äußeren Lebens dieses dichterischen Genies in vielfarbigen Abstufungen aus.“
Dr. Horst Brandl,  Juli 2006

"... In zwei Stunden erlebten die Zuschauer eine atemberaubende und ungewöhnliche Tour de Force durch das Leben des genialen Dichters Heinrich Heine. Ob als liebestoller Romantiker, bissiger Spötter oder melancholischer Kranker auf dem Totenbett - Moritz Stoepel ist ein brillanter Darsteller, überzeugte in jeder Rolle und ließ Heinrich Heine vor den Augen des Publikums wieder auferstehen..."
Allgemeine  Zeitung Hochheim, Oktober 2006

www.moritzstoepel.de

 

26.08.2011
Gerd Dudenhöffer (Heinz Becker) und Bernd Fritz

„Opuscula. Lyrische GEDICHdE“ und noch viel mehr

Gerd Dudenhöffer: Sein Alter Ego „Heinz Becker“ füllt die Säle und Hallen zwischen Nordsee und den Alpen. Und: Gerd Dudenhöffer liest! „Opuscula. Lyrische GEDICHdE“ und auch aus dem Folgeband „Opuscula Nova“. „Diesen Dudenhöffer gibt es noch zu entdecken“, schrieb die „Frankfurter Rundschau“. Gelegenheit gibt es dazu am

Augenzwinkernd führt Dudenhöffer die Zuhörer auf die höchsten Höhen romantischer Poesie. Mit einem saarländischen Augenzwinkern holt er sie anschließend wieder in die Realität zurück. Dudenhöffer erweist sich dabei als ein satirisch-hintergründiger Musensohn in der Tradition eines Ringelnatz oder Heinz Erhardt. Vor seinen Pointen ist kein noch so hehrer Anlass, kein noch so seriöses Thema, kein Klappstuhl und kein Gemüse sicher. Ob es sich um die großen Gefühle, den Gewürztraminer oder Gottes Stimme handelt, der Lyriker Dudenhöffer gibt seinen Senf dazu.

Das Feuerwerk aus lyrischen Überraschungen ist eine Mischung aus saarländischem Mutterwitz, künstlerischer Respektlosigkeit und einer gehörigen Portion Verschmitztheit. Der Sinn für die Realität kommt dabei in keinem Fall zu kurz. Wenn der Weihnachtsmann mit festlichen Klängen naht, murrt Dudenhöffer nur: „Geh an die Dier un mach halt uff“. Und auch die Freuden des Heimwerkens werden von ihm in Verse gefasst:

Ich hau mir auf den Daumen,
mit einem Eisenhammer,
so daß nach kurzem Staunen
dem Schmerz folgt prompt der Jammer

Es blutet viel, es blutet weit.
Heimwerken ist ein Laster.
Man werkelt, auch wenn’s zum Himmel schreit
Hätte Sie e Plaschter?

Er, der Dichter nimmt den Hammer in die Hand. Ein Lyriker, der sein Handwerk versteht und den die Menschen verstehen. „Opuscula“ und auch „Opuscala Nova“ sind eine neue Seite des Gerd Dudenhöffer.

 


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Aufnahmen: H. Achenbach

Pressetext FAZ

Pressetext Eichborn

Homepage von Gerd Dudenhöffer

 

12.08.2011
Evi und das Tier

BEST OF 15 JAHRE GERMAN KLEINKUNST   

Evi & das Tier sind nach 15 Jahren gemeinsamer erfolgreicher Bühnenpräsenz schon als Institution zu bezeichnen. Denn sie haben das Genre "internationales Musikentertainment auf höchstem Niveau" für die deutsche Show-Welt kreiert. Miss Evi und Mr. Leu, die mit allen Wassern gewaschenen Showhasen im Las Vegas-style sind Grenzgänger zwischen den Welten von Varieté und Kleinkunst, Zirkus, Comdeyclubs, verruchten Bars und Cabarets.  Burleskes Entertainment mit viel augenzwinkernder Erotik, Glamour und Glitzer aber auch die Abgründe des Shwobusiness sind für sie das kleine Einmaleins. Die Klaviatur der großen und echten Gefühle in ihrer Musik aber ist ihre Königsdisziplin, denn darin sind sie unerreicht! Traumsicher wandeln sie auf dem schmalen Grat zwischen Kunst und Kommerz, Hollywood-Tränen und echtem Gefühl. Doch bei all dem Glitzern von Pailletten und Strass ist jeder Ton aus Ihren Kehlen echtes Gold jeder Anschlag auf dem Piano ein echter Diamant in vollendetem Brilliantschliff.  Hingabe ist bei Evi & das Tier das Zauberwort. Denn Hingabe an die Musik und an das Leben als Showkünstler ist das Lebenselixier der sympathischen und ausgeflippten Exoten "in the world of german Kleinkunst". Dass das schon so lange bestens funktioniert liegt wohl daran, dass dieses Duo sich nicht nur gegenseitig die Hölle heiß macht, sondern für sich sich und das Publikum ein Feuerwerk der Musik und des ausgelassenen Nonsense abfackelt. 

"Wenn Legenden die Bühne bevölkern..." dann feiern nicht nur Elvis, die Piaf und Tom Waits eine wilde Party, dann ist bei Evi & das Tier FULL HOUSE!                                                                                     

Miss Evi schillert als echte Grand Dame in allen Facetten. Sie verfügt über eine vier Oktaven Opernstimme, die sie allerdings nicht daran hindert, den Blues zu röhren oder Schellack-Couplets zu intonieren. Ihre Körpersprache ist dabei drall und drastisch und kennt keine Kompromisse. Als Moderatorin der Show und "Chefin von's Janze" spielt sie alle Asse aus, die sie als alte Showhäsin selbst aus dem Hut zaubern kann.

Miss Evi zeigt dem Premierenpublikum wie verrucht ein harmloses Augenzwinkern wirken kann, dokumentiert den spürbaren Unterschied zwischen einem hautengen und einem Atem raubenden Kleid. (Der Westen Düsseldorf August 2010)

...und dann dieser Mr. Leu! Er ist ein geheimnisvoller Faun mit  coolem Pokerface. Aber tief in seiner Seele ein Vulkan der nicht nur jederzeit auszubrechen droht, sondern es auch wahrhaftig tut!

Sein Klavierspiel gleicht einem  Kaleidoskop aus verschiedensten Musikstilen in nie zuvor gehörten Variationen. Er spielt und singt mit einer schier endlos anmutenden Stimme, dass einem Hören und Sehen vergeht. Ja, er ist animalisch, ein echtes Tier!

Mr. Leu, ein Piano Berserker mit mächtiger Stimme (...) da kann man was erleben!

Stuttgarter Nachrichten Nov. 2008

  

Die schönsten Pressestimmen aus 15 Jahren

Ovationen lügen nicht! Tagesspiegel, Berlin

Es geht einfach zusammen, was anderswo nie zusammen geht. Zwei lebende Comic-Figuren beim Zerbröseln aller Genre-Grenzen. Dass derlei bizzares Fusionswerk nur mit perfektem Handwerk zu meistern ist, versteht sich von selbst.  Wiesbadener Tagblatt

Evi und das Tier, sinn- und stimmlich exzellent (...) eine Kostbarkeit. BILD Hamburg

Gestern Abend erlebte das Köln Comedy Festival einen absoluten Höhepunkt - Evi und das Tier. Das ist musikalisch das Beste, was man im Kleinkunstbereich in den letzten Jahren gesehen hat!  Kölner Express

Es waren gleich zwei Orkane, die einen Superhurrikan entfachten, der das Publikum von einem Höhepunkt zum nächsten riss. Onlineportal Stimme 

Dem Duo gelingt eine respektlose Verbeugung vor der Musik - egal ob Oper, Soul, Rock'n Roll oder Chanson. Leipziger Volkszeitung

Gegen Evi & das Tier” ist die “Rocky Horror Show” ein müderHaufen. Stuttgarter Zeitung

Homepage von "Evi und das Tier"

      

    

Aufnahmen: H. Achenbach

 

Pfingstmontag 13.06.2011 

Blanc de Noir
Alexander von Wangenheim & Caroline Mhlanga

blanc de noir - blues, boogie, pop und soul

Caroline Mhlanga entdeckte 2001 die Gospel-Musik für sich. Über die Projektedes „Gospel Jamboree“ lernte sie Jo Ann Pickens kennen, die Caro's Talenterkannte und förderte. In den nächsten Jahren sang sie zunächst bei den"Young Voices",dann bei den "Millenium Singers" und den "Rick CottonSingers". Als Altistin der "Jamboree Singers" ging sie schließlich auf Tournee mitbekannten Solisten wie Toni Lorenzo, Gene Williams, "M.B." Marcel Boungouund natürlich Jo Ann Pickens.

Presse und Publikum loben ihr natürliches Auftreten, die klare Stimme und die überzeugende Interpretation in allen Stimmungen vom Blues über einfühlsame soul-Balladen bis zum "Gospel Shout". Nach "Black Music Classics" hat sie im November 2010 ihre zweite CD „indigo moods“ veröffentlicht.

Der Pianist und Sänger Alexander v. Wangenheim begann nach seinemStudium der Musiktherapie an der Musikhochschule in Wien mit regelmässigen Auftritten in Clubs, auf Festivals, events und Galas. Seine bisher letzte CD hat er 2008 aufgenommen: „Wolkenkratzer“.

In den Jahren 2006 – 2008 hat er an mehr als hundert Abenden Konzertveranstalterlegende Fritz Rau bei der Lesung seiner Autobiographie „50 Jahre backstage“ kreuz und quer durch die Republik musikalisch begleitet. Über Fritz Rau hat kein Geringerer als Mick Jagger gesagt: „Er ist der Pate von uns allen, Rock’n Rau forever!“

Caroline und Alexander lernten sich 2008 auf einer riverboat shuffle kennen und treten seitdem unter dem Namen „blanc de noir“ gemeinsam auf - mit einer groovenden Mischung aus Blues, Boogie Woogie, pop und soul.

Zur Homepage von Alexander von Wangenheim